Im Artikel vom 10.04.08 berichtet zhkplus über mögliche Nebenwirkungen der Mundbatterie und fordert weitere Forschungen. Starke Mundbatterien entstehen immer dann, wenn unedle Metalle wie Nichtedelmetalle z.B. Amalgam, mit edlen Metallen z.B. Gold im Mund gemeinsam vorhanden sind. Als tolerierbar werden Stromstärken von 60 Nanowattsekunden angegeben. Die Grenzwerte von 100 Millivolt und 3 Mikroampere sollten nicht überschritten werden.
Neben möglichen Folgen wie Schwindelgefühle, Zungenbrennen, Geschmacksstörungen, Gleichgewichtsbeschwerden, Tinnitus, wird auf die Wanderung von Metallionen in das Grundgewebe und von dort in alle Organe und Gewebesysteme hingewiesen. Hauptsächlich die aus Amalgamfüllungen ausgelösten Metallpartikel führen zu einer Verschiebung des pH-Wertes im Magen-Darmtrakt und beeinflussen die Fermentbildung und ändern die physiologische Darmflora zugunsten der Pilze.
zhk plus kommt zu dem Schluß: Metalle haben im Mund nichts zu suchen, da sie aufgrund der Strombildung das biologische System Mensch negativ beeinflussen. Hinzu kommt die Antennenwirkung der Metalle, die in unserer heutigen Zeit nicht unproblematisch ist: Der uns umgebende Raum ist voll von Elektrosmog und Mikrowellen, die durch diese Antennenwirkung verstärkt werden. Die Hypophyse - wichtigste Hormondrüse des Menschen - kann durchaus durch den Mikrowellensmog negativ beeinflusst werden. Man diskutiert selbst die Möglichkeit ob eine gewisse Krebsgenese durch Mikrowellen begünstigt wird.
Auch wenn einige Bereiche dieses Phänomens noch genauer zu untersuchen sind, bleibt die Feststellung, dass es nur sinnvoll sein kann, mögliche Gefahrenquellen von vornherein auszuschalten. Es gibt heute durchaus Möglichkeiten auf Strom bildende Materialien bei der Anfertigung von Füllungen und anderen zahnmedizinischen Versorgungen zu verzichten.
Auch wenn die in dem Artikel erwähnten Grenzwerte in immer größeren Teilen der Zahnärzteschaft Verwendung finden, gebe ich zu bedenken, daß das biologische System Mensch sich nicht an Grenzwerte hält, da es sich nicht immer in einem gewünschten stabilen Zustand befindet. So können bei einem geschwächten Organismus schon wesentlich geringere Stromstärken zu Beschwerden führen.